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Different Strokes

Eröffnung: 11.03.2022, 19 Uhr
Laufzeit: 12. März bis 10. April 2022


Die Ausstellung „Different Strokes“ nimmt vier Positionen prozessual-abstrakter Malerei aus dem Rheinland in den Fokus und geht der Frage nach, welche Möglichkeiten der Materialentfaltung und Gestaltbildung gestische Malerei als eine tradierte Strategie abstrakten Handelns in der aktuellen Kunst hervorbringen kann.
Reminiszenzen an die informelle Malerei, den abstrakten Expressionismus der Nachkriegszeit sind dabei keine Zufälligkeit. Sie werden zwar nicht direkt zitiert oder bewusst auf Aktualisierungsmöglichkeiten hin untersucht, sind jedoch eine nicht wegzudenkende Vorbedingung, eine in der kollektiven künstlerischen DNA gespeicherte Informiertheit, die gerade in der Malerei der Gegenwart wieder an die Oberfläche zu dringen scheint.

Kurator: Dr. Jan Holthoff






Wir möchten auf ein besonderes interdisziplinäres Projekt hinweisen, das die Duisburger Künstlerinnen Sigrid Beuting und Simone Helle realisiert haben.

„CORONA & ICH"

ein interdisziplinäres Projekt der bildenden Künstlerin Sigrid Beuting mit der Musikerin Simone Helle.

Es stehen 3 Acryl-Collagen in Korrespondenz mit 3 Klang-Collagen, die sich jeweils mit den Auswirkungen der Pandemie auf die Menschen bis Ende 2021 befassen.
Die Ergebnisse wurden hier für die online-Präsentation aufbereitet.
Sigrid Beuting erstellte aufgrund Ihrer Recherche-Ergebnisse 3 bildnerische Collagen auf runder Leinwand im Format D 50 her. Sie verwendete dazu Fragmente aus Zeitschriften und eigene Fotos, die sie 3 Phasen zuordnete und mit Acrylfarbe verband.
Simone Helle setzte ihre Recherche-Ergebnisse zur Pandemie um, indem Geräusche aufgenommen, Sinus-Töne, Drums, Percussion etc. über Cubase z.T. generiert und Texte erarbeitet und eingesprochen wurden. Die Texte wurden ebenfalls teilweise per Cubase verfremdet bzw. rhythmisiert. Außerdem flossen Teile der Antworten zu einer Umfrage, die per audio übermittelt worden waren, in die Arbeit ein.


Die Acryl-Collage in ROT bündelt die vielschichtigen Aspekte von sich unbemerkt anbahnender bis zu offensichtlicher Bedrohung sowie Warnung.
Die Klang-Collage PART I „Champus & Schock“ >>> beschreibt ebenfalls den Beginn der Pandemie. Hier besonders das Nicht-Wahrnehmen-Wollen der Bedrohung, der Flut an neuen Informationen sowie die immer wieder an die jeweils neue Situation angepassten angeordneten Maßnahmen.


Die Acryl-Collage in GELB reflektiert die Entwicklung zwischen den Wellen, die Zeit, die Gefühlslage der Menschen, die (Schein-) Normalität unabhängig von Ort, Nation, Religionszugehörigkeit etc..
Demgegenüber beschreibt die Klang-Collage PART II - „Lockdown“ >>> den Aspekt der Wellen selbst und wie sich die Lockdowns auf die Menschen auswirken. Hier fließen auch Antworten der Umfrage ein, die per audio übermittelt wurden.


Die Acryl-Collage in GRÜN thematisiert Wünsche und Erfahrungen, die viele Befragte als persönliche Erkenntnis, neue Wertschätzung und Weg aus der Pandemie an unterschiedlichen Standorten erlebten: die Natur, die Umwelt, unser Planet als erhaltenswerte Resource.
Die Klang-Collage PART III - „Learning by Darwin“ >>> fokussiert unter dem Eindruck der neuen Corona-Variante Omikron den Überlebenskampf in der Natur durch unterschiedliche Arten der Anpassung - sowohl bei den Menschen durch die (uneinheitlich) umgesetzten Maßnahmen von Impfen und AHA-Regeln als auch „stringent“ beim Corona- Virus durch die Vielzahl der Mutationen mit dem Effekt, sich den Menschen als Wirt zu sichern.





Ein vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW) gefördertes Projekt im Rahmen eines KünstlerInnen-Stipendiums.